3. Januar 2013

Alaska Post, out of the wild

Geschlagene 8 Wochen hat es letztendlich gedauert bis der NomadicStoves Kocher mit dem technischen Namen Trekker Ultra auf meinen Tisch steht.

Als ich die Zollpapiere mit dem Postboten abfertigte, hatte ich das Gefühl ein Hauch Alaska-Wildnis umgab das Paket. Alaska, Sehnsuchtsort für echte Abenteuer. Nur banaler Karton drumherum, aber im Kopf gingen ganze Schubladen auf voll mit Bildern von Reisen, die man noch unternehmen wollte.

Was bin ich froh, bei der Arbeit direkt ein paar Bäume, Wiese und Grün vor der Nase zu haben. Fragmente von Natur in meiner Schreibtsich-Arbeitswelt.

Der Trekker Ultra ist ein ultraleichter Kocher für Festbrennstoffe wie Zweige, Tannenzapfen, kleine Holzscheite oder andere brennbare Biomasse. Diese Art des Kochens überm offenen Feuer spart vor allem das Mitführen von Brennstoffen. Wie archaisch. Wer je sein Zimmer mit einem Ofen beheizen musste, weiß was ich meine.



Bei einem Gewicht von nur 142 g (!) ist er zudem der leichteste seiner Art. Die Topfauflage ist passend für Tassen und Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von 9 cm. (ab SnowPeak 700).  

Der Trekker Ultra besteht aus einer Edelstahldoppelwand in der Luft und Gas zirkulieren kann. Wie bei einem Kamin wird das Brennmaterial beim Verbrennen von unten nach oben belüftet und oben mit zusätzlicher Luft angereichtert. Durch die unteren Lüftungslöcher wird Luft angesaugt und aus den oberen Löchern in der Brennkammer strömt das Gas-Luftgemisch und verbrennt sauber. So entsteht ein sehr hoher Wirkungsgrad.


Jeff Tinker von Nomadic Stoves ist ein erfahrener und stolzer Metallbauer. Er baut seine  Holzkocher so, wie er es von Fritz Handel von Bushbuddy Stoves gelernt hat. Da bauen 2 Profis das gleiche Produkt in friedlicher Koexistenz. Das finde ich gut.

Die Materialien und die Fertigungsqualität ist von höchster Güte. Jeffs jahrelange Erfahrungen outdoors und als Handwerker fließen in seine Arbeit. Das sieht und spürt man.

Und das es den Kocher nun bei uns gibt, finde ich natürlich auch gut. Was würde ich für 2 Wochen Alska-Winterwildnis geben, ach eine Handvoll Tage würde reichen ...



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