25. Januar 2013

Black Moon

An diesen langen Winterabenden denke ich schon mit Vorfreude an die neue Saison und da nun die Tage länger werden, scheint es ja voranzugehen.

Voran ging es auch die Tage mit meiner Idee einen tollen Schlafsacküberzug, einen ultraleichten Bivi, zu schneidern.

Diesmal habe ich mir den Moonlite Bivi vorgenommen. Und siehe da, es gibt noch Potential.


 

Der Moonlite ist ja von Hause aus ohne Zip ausgestattet. Aufgrund des engen Schnittes ist der Bivi eher für dünnere Schlafsäcke wie den Cumulus LiteLine 200 geeignet.

Ein Zip macht den Einstieg daher viel einfacher.




Der Zip hier ist 75 cm lang. Das reicht von der Länge her völlig und spart Gewicht.



Der Zip wurde auf die linke seite gesetzt, dafür wurde der Bivi eingeschnitten und entsprechend wieder vernäht.



Auch der Kordelzug wurde auf die gegenüberliegende Seite umgesetzt.



Die Befestigung der Kordelenden habe ich mir von den Cumulus Schlafsäcken abgeschaut und ist sehr effektiv und simpel umzusetzen.


In Summe ist der Bivi nun 186 g schwer, im Vergleich zum Original (174 g) also gerade mal  12 g.

Was haltet ihr von der Idee?













16. Januar 2013

ÜLA Catalyst

Heute kam der ultraleichte Rucksack Catalyst von ÜLA rein. Eine Kundensonderbestellung.

Um das Volumen in gänze zu erleben habe ich 4 (!) dicke Cumulus-Schlafsäcke hinein gestopft. Die Seitentaschen ausgefüllt mit Zelte und Tarps, die Fronttasche mit diversen Krams, 200er Fleece obenauf und immer noch Platz!

Mehr als 75 Liter Volumen! Inkl. Rückenplatte, Polsterungen, Hüftgurte, Lastkontrollriemen, Kompressionsriemen, Handschlaufen, Flaschenhalter, 2 Innentaschen nur 1490 g!









Mit dem Catalyst ist man wochenlang autark inder Wildnis unterwegs. Viel Spaß.

3. Januar 2013

Alaska Post, out of the wild

Geschlagene 8 Wochen hat es letztendlich gedauert bis der NomadicStoves Kocher mit dem technischen Namen Trekker Ultra auf meinen Tisch steht.

Als ich die Zollpapiere mit dem Postboten abfertigte, hatte ich das Gefühl ein Hauch Alaska-Wildnis umgab das Paket. Alaska, Sehnsuchtsort für echte Abenteuer. Nur banaler Karton drumherum, aber im Kopf gingen ganze Schubladen auf voll mit Bildern von Reisen, die man noch unternehmen wollte.

Was bin ich froh, bei der Arbeit direkt ein paar Bäume, Wiese und Grün vor der Nase zu haben. Fragmente von Natur in meiner Schreibtsich-Arbeitswelt.

Der Trekker Ultra ist ein ultraleichter Kocher für Festbrennstoffe wie Zweige, Tannenzapfen, kleine Holzscheite oder andere brennbare Biomasse. Diese Art des Kochens überm offenen Feuer spart vor allem das Mitführen von Brennstoffen. Wie archaisch. Wer je sein Zimmer mit einem Ofen beheizen musste, weiß was ich meine.



Bei einem Gewicht von nur 142 g (!) ist er zudem der leichteste seiner Art. Die Topfauflage ist passend für Tassen und Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von 9 cm. (ab SnowPeak 700).  

Der Trekker Ultra besteht aus einer Edelstahldoppelwand in der Luft und Gas zirkulieren kann. Wie bei einem Kamin wird das Brennmaterial beim Verbrennen von unten nach oben belüftet und oben mit zusätzlicher Luft angereichtert. Durch die unteren Lüftungslöcher wird Luft angesaugt und aus den oberen Löchern in der Brennkammer strömt das Gas-Luftgemisch und verbrennt sauber. So entsteht ein sehr hoher Wirkungsgrad.


Jeff Tinker von Nomadic Stoves ist ein erfahrener und stolzer Metallbauer. Er baut seine  Holzkocher so, wie er es von Fritz Handel von Bushbuddy Stoves gelernt hat. Da bauen 2 Profis das gleiche Produkt in friedlicher Koexistenz. Das finde ich gut.

Die Materialien und die Fertigungsqualität ist von höchster Güte. Jeffs jahrelange Erfahrungen outdoors und als Handwerker fließen in seine Arbeit. Das sieht und spürt man.

Und das es den Kocher nun bei uns gibt, finde ich natürlich auch gut. Was würde ich für 2 Wochen Alska-Winterwildnis geben, ach eine Handvoll Tage würde reichen ...