25. Juli 2012

Zolltarife für Eigenimport

Wer gerne Preise vergleicht, hat bestimmt schon den Eigenimport aus den Herstellerländern in Betracht gezogen.

Hier einige aktuelle Zollsätze für den Import von Waren aus sogenannten Drittländern, also auch aus den USA:

Zelte aus Spinnstoffen: 12%
Rucksäcke aus Spinnstoffen: 2,7%
Rucksäcke/Zelte aus Cuben: 6,5 %
Alugestänge: 6 %
Titangeschirr/Geschirr: 2,7- 7 %
Kocherzubehör aus Alu oder Blech: meistens 2,7 %
Schlafsäcke aus Daunen: 3,7 %


Zuzüglich zur Zollabgabe wird ab 150,oo EUR Warenwert noch die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % fällig. Man rechnet also Warenwert in EUR plus Zollabgabe plus 19% EUSt.

Genaueres wie Zolltarife kann beim Zoll abgefragt werden unter: zoll.de

Nicht zu vergessen sind bei den Betrachtungen folgende Punkte:
  1. die zzgl. Versandkosten, variieren nach Gewicht, Volumen, Hersteller, Versender (USPS, DHL)
  2. evtl. Kreditkartengebühren, wenn man nicht mit PayPal zahlt
  3. Pakete aus Drittländern gehen immer durch den Zoll
  4. Wege zur Zollbehörde nebst Wartezeiten
  5. Gebühren für Lagerung beim Zoll, wenn man es mal nicht gleich zum Zoll schafft
  6. Vergleich des Paketinhaltes mit der Handelsrechnung bei der Zollabfertigung
  7. kein Anspruch hier üblicher Verbraucherrechte bei Herstellern ausserhalb Deutschlands. 
  8. unterschiedliche Herstellergarantien, obgleich sich die Hersteller bei offensichtlichen Herstellerfehlern immer sehr bemühen. (Retourengebühren trägt meist der Kunde)
Fazit: Der Import von Waren aus Drittländern ist kein großes Ding. Es lohnt sich aber die Gesamtkosten vorher einmal durchzurechnen und sich über die unterschiedlichen Gewährleistungen zu informieren.

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